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Trierfahrt der 9. Klassen

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Ende Juli machten die LateinschülerInnen der 9. Klassen eine Reise, die sie in eine der bedeutendsten Städte des römischen Reiches führte: nach Augusta Treverorum, dem heutigen Trier. Die bleibenden Eindrücke von den antiken Stätten, Erlebnisführungen und Ereignissen haben die SchülerInnen in ihren Reiseberichten verarbeitet.

Schülerreiseberichte Trier 2019

Montag, 15.7.19

Nach einer kurzweiligen Busfahrt sind wir gegen 14.00 Uhr in Trier angekommen. Wir konnten uns die Fußgängerzone mit vielen verschiedenen Läden und der schönen Altstadt anschauen. Um 15.30 Uhr hat unsere Erlebnisführung über das Geheimnis der Porta Nigra angefangen. Dort wurde uns dieses antike Gebäude gezeigt. Wir sind in die römische Legion eingetreten und wurden von einem Centurio unterrichtet, wie man die antike Stadt mit Hilfe des Stadttores vor den unzivilisierten Germanen verteidigt. Nach einer kurzen Fahrt sind wir an der Premium-Jugendherberge Weiskirchen angekommen. Wir wurden in die Regeln eingeweiht und erfuhren, wie premium es dort war. In Weiskirchen durften wir zum Beispiel Premium-Luft einatmen und Premium-Wasser trinken. Am Abend haben wir auf dem Premium Bolzplatz Fußball gespielt und haben premiumhaft geschlafen.Vera Zeller, Lars Freitag, Miriam Rohr, Moritz Schnebelt, Nils Frank

Dienstag, 16.7.19

Der Morgen war wie jeder Tag. Wir gingen wie gewohnt um 8.00 Uhr zum Frühstück und aßen unsere Brote, unsere Müslis oder anderes Essen. Nachdem wir unser super Lunchpaket fertig gemacht hatten, gingen wir später in unser Zimmer, um uns für den weiteren Tag fertig zu machen. Schließlich dann im Bus (9.00 Uhr) machten wir uns auf den Weg zum rheinischen Landesmuseum. Als wir in etwas Freizeit das Museum erkundeten, entdeckten wir tolle Bücher wie z.B. Asterix und Obelix.

Dann gingen wir ins mediale Raumtheater, bei dem die Geschichte eines Römers erzählt wurde, der seine geliebte Frau verloren hatte. Trauernd an ihrem Grab begegnete ihm Merkur, der ihm auf ein Abenteuer durch die Unterwelt mitnahm. Es folgten Göttergeschichten und persönliche Geschichten der Grabsteine umgesetzt durch Lichtspiele, die die kahlen Steine wieder zum Leben brachten. Uns persönlich hat die 45-minütige Vorstellung sehr gut gefallen, da die sonst etwas öden und bleichen Steine bunt waren und spannend wirkten und ihre eigene Geschichte, die sie darstellen, preisgaben.

Dann gingen wir nach draußen, um ein kleines Päuschen zu machen. Dieses verbrachten wir mit unseren tollen Lunchpaketen, bei denen immer ein Apfel und ein Müsliriegel dabei waren und, nicht zu vergessen, das mega Premium-Wasser – im Tetra-Pak. Daraufhin mussten wir alle unsere Handys abgeben, was alle ziemlich traurig fanden. Also beeilten sich alle umso mehr, die nächste Aufgabe zu lösen... Dafür mussten wir aber unsere grauen Zellen benutzen, um mit einer Karte (sowas gibt's noch?!) den Weg zu den Inschriften zu finden und sie zu übersetzen. Als wir mit dieser Quälerei fertig waren, durften wir uns unsere wohlverdiente Mittagspause gönnen.

Nachdem sich alle von ihren Projekten und Pausen wieder versammelt hatten, machten wir uns auf den Weg zurück zum Museum, um mit unserer späteren Stadtführerin Frau Fickenscher eine Führung durch das Landesmuseum Rheinlandpfalz, in dem wir schon zuvor das mediale Raumtheater erlebt hatten, zu machen. Sie zeigte uns die, wie sie sagte, „absoluten Highlights" (wie z.B. bestimmte Ketten... jeder weiß welche Ketten gemeint sind) des Museums. Darunter waren zum Beispiel riesige Bodenmosaike (für einen Quadratmeter benötigten Sklaven meist einen Tag!) und ein beeindruckender Goldschatz von ca. 15,5 kg. Was wir persönlich beeindruckend fanden, waren die vielen antiken Römerstücke, welche Frau Fickenscher zu Anschauungszwecken mit sich führte.

Nach dieser berauschenden Führung gingen wir den Weg zum Bus und fuhren erschöpft und hungrig den Weg zur Jugendherberge zurück. Auf dieser Fahrt hörten wir wunderbare Musik. Als wir an der Jugendherberge ankamen, ging's flott. Wir aßen zu Abend und los ging es mit dem Abendprogramm. Da dabei jeder selbst entscheiden durfte, was er machen wollte, können wir leider nicht alles aufzählen, dennoch gab es ein legendäres Tischtennisturnier, an dem sogar Frau Grimm beteiligt war. Wir freuten uns schon auf die nächsten Tage.

Amber Weinmann, Rebecca Gruber, Toughmpa Chousein

Mittwoch, 17.7.19

Nachdem wir mit dem Bus nach Trier gefahren waren, zeigte uns unsere Stadtführerin erneut spannende Attraktionen Triers. Zuerst erkundeten wir die Therme und erfuhren interessante Fakten rund um die Gewohnheiten der Römer bezüglich dieser und um deren Katakomben. Im weitreichenden Gängesystem spielten wir Fangen und betrachteten die gigantische Architektur. Vom Aussichtsturm bekamen wir einen guten Überblick über das gesamte Areal.

Anschließend gingen wir in den Dom der gewisse Ähnlichkeiten mit Hogwarts aufweist. Dort durften wir lateinische Sprüche auf Gräbern übersetzen und den Innenraum des Komplexes erkunden.

Danach stand die Kaiseraula bevor. Wir lernten dort, dass die Gäste damals mit Toga und gesenktem Kopf zum Kaiser gehen mussten. Die Halle war riesig und die Informationen waren sehr interessant.

Schließlich zeigte uns unsere Stadtführerin die Nekropolen. Obwohl unter der ehemaligen Kirche unzählige Sarkophage liegen, findet heute dort Sportunterricht statt. Wir fanden jahrhundertealte Knochen von Römern. Ein rascher Blick in die Sarkophage war nämlich auch Bestandteil der Führung.

Unsere darauffolgende Freizeit verbrachten wir in der Stadt, wo wir Eis aßen, uns Souvenirs kauften und die Sonnenstrahlen genossen.

Nach diesem heißen und anstrengenden Tag war der Freibadbesuch nötig. Gut, dass wir morgens schon die Schwimmsachen eingepackt hatten. Im Schwimmbad sprangen, rutschten und schwammen wir. Es war eine pure Abkühlung.

Den Abend ließen wir mit einem coolen Abendspaziergang ausklingen. Die Besonderheit war, dass wir sogar zwei Biber sahen.

Ganz erschöpft endete der Mittwoch.

Florian Hermann, Fabian Kast, Benjamin, Daniel Kreitmeier, Christian Marton

Donnerstag, 18.7.19

Heute war ein sehr spannender Tag, der spannendste bisher. Früh am Morgen um 9 Uhr ging es los. Das Ziel war das Amphitheater, wo der Lanista Isaac (Leiter der Gladiatorenschule) uns schon erwartete. Nachdem wir einen Einblick in die Geschichte des Gladiatorenkampfs erhielt hatten, lehrte er uns den Gebrauch der Waffen und Rüstungen im Amphitheater, indem er uns das Beigebrachte durch Übungen anwenden ließ.

Eine Veranstaltung im Amphitheater folgte immer einem bestimmten Ablauf. Zuerst gab es die Pompa (einen Festzug durch die Stadt), danach folgten die Tierkämpfe und Hinrichtungen und schließlich fanden nachmittags die Gladiatorenkämpfe statt.

Nach der aufregenden Erlebnisführung bestiegen wir den Petrisberg, von dessen Aussichtsplattform wir einen wundervollen Ausblick über ganz Trier hatten. Auf einem Weg durch die Weinberge machten wir uns auf zu den lateinischen Inschriften, zu denen wir an den vorherigen Tagen Präsentationen vorbereitet hatten. Nachdem wir das letzte Mal die Trierer Premium-Luft schnuppern durften, fuhren wir zurück zur Jugendherberge in Weiskirchen.

Dominik Schöllhorn, Anna Büdi, Maximilian Müller, Jakob Rossi, Carla Jank

Freitag, 19.7.19

Als Abschluss einer schönen und ereignisreichen Woche besuchten die SchülerInnen auf der Heimreise bei einem Zwischenstopp die Villa Borg, eine Rekonstruktion eines römischen Landhauses. Angesteckt von den Eindrücken dort träumte wohl mancher vom luxuriösen Leben der reichen Römer, während er im Bus schlummerte.

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